Piräus - Fole­gandros

Abfahrt um kurz nach 7:00 Uhr im Triton Hotel in Piräus. Frühstück gab es, wie gestern schon gesagt, ab 6:00 Uhr, sodass ich kein Lunchpaket brauchte. Ein Stück über den Bürgersteig zur nächsten Straße gefahren, und schon ging es zum Hafen, Pier E9.

Der heutige Tag war zwar ereignisreich, aber wirklich viel zu berichten gibt es nicht. Die Fährgesellschaft hatte darum gebeten, dass man frühzeitig, also möglichst vor 8:00 Uhr, an der Fähre sein soll. Gegen 7:30 Uhr war ich da, was dazu führte, dass ich mehr als eine Stunde wartend vor dem Schiff stand. Zweiräder dürfen als erste auf die Fähre. Das merke ich mir für die Rückfahrt. 

Der Hafen von Piräus war voll von Fähren, Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffen.

Wir fuhren also mehr als vier Stunden über Milos nach Folegandros, was wegen starkem Wind und entsprechend rauer See etwas länger als geplant dauerte. Dabei unterhielt ein deutsches Kind in Kita-Lautstärke brabbelnd die Fahrgäste. An Ruhe oder gar ein Nickerchen war nicht zu denken.

Kaum war ich von der Fähre runter, stand auch schon Marita Linse vor mir. Sie erzählte mir wortreich, wo sie schon gewesen seien, und was sie schon alles unternommen hatten. Noch schnell zwei Fotos für Ronald gemacht und ich konnte losfahren.

Mit meiner Buchung im Chora Resort und Spa hatte ich wohl alles richtig gemacht. Mein Zimmer mit kleiner Terrasse liegt vom Pool abgewandt, so dass ich nichts von den übrigen Gästen mitbekomme. Das war so geplant und ist offenbar auch so eingetreten. Hier kann ich die nächsten drei Tage absolut meine Ruhe haben.

Das Zimmer ist schön, das Badezimmer ebenfalls, und ich bin gespannt, wie sich die Matratze in den folgenden Nächten bewähren wird.

Als erstes kümmerte ich mich um die Wäsche und schaffte mich selbst auch in die Reihe. Mein dünner Baselayer aus reiner Merinowolle hat sich bislang sehr bewährt. Jede Nacht gelüftet, einmal die Woche durchgewaschen, und von Geruch keine Spur.

Ich habe keine großen Unternehmungen und Entdeckungstouren vor. Einfach nur Ruhe und ausspannen, um für den Rest der Reise Kraft zu sammeln. Deshalb wird es in den nächsten Tagen wohl auch keine umfangreichen Berichte geben. Aber mal sehen, was noch so alles passiert.