Kraljevo - Leskovac

Gestern Abend beim Abendessen auf der Panoramaterrasse des Restaurants im Hotel fiel mir noch auf, dass die Serben gerne überall und heftig knarzen. Überall stehen Aschenbecher herum: Vor dem Hotel, im Hotel, im Zimmer, auf dem Balkon beziehungsweise der Terrasse, im Restaurant auf den Tischen im Außenbereich und sogar drinnen. Die werden auch eifrig genutzt, wie ich in vielen Fällen festgestellt habe. Dass rundherum die Leute essen oder gar Kinder am Tisch sitzen: Das scheint den Leuten völlig egal zu sein. Auch hier haben die Serben im Vergleich mit den Österreichern die Nase vorn, nicht nur, was die Effizienz der Exekutive anbelangt.

Abfahrt gegen 10:00 Uhr in Kraljevo. Zum Wetter werde ich ab sofort nichts mehr sagen, denn es hat sich offenbar stabilisiert. Es ist trocken, warm, und der Himmel ist blau. Das wird hoffentlich die nächsten Tage auch so bleiben. Bei diesen Aussichten habe ich an einer der zahlreichen Carwash-Stationen angehalten, um mein Motorrad komplett und gründlich zu reinigen. Jetzt glänzt und blitzt es wieder.

Auf dem Weg habe ich noch in Niš angehalten, um mir den Schädelturm Ćele Kula anzusehen. Ein bisschen mickrig ist er schon, und Parkmöglichkeiten rundherum sind Mangelware. Also habe ich mich nicht lange aufgehalten und bin gleich weitergefahren.

Die anschließende Fahrt war schön und gemütlich, teilweise ging es durch Wälder und Schluchten in einem Nationalpark. Es war gut zu fahren, es hat Spaß gemacht, und mehr ist dazu nicht zu sagen.

Der Vorteil und gleichzeitig auch der Nachteil (abgesehen von der Juckelei durch die Innenstadt) der zentralen Lage meines Hotels in Leskovac: Wie schon gestern in Kraljevo ordentlich Animation die halbe Nacht.

Bewegte Bilder: