Folegandros - Piräus
Nach dem Frühstück wurde gepackt, und mein Equipment konnte ich in einem Gepäckaufbewahrungsraum abstellen. Bis zur Abfahrt meiner Fähre um 15:50 Uhr hatte ich noch viel Zeit, um mich am Pool zu entspannen und zu lesen. Diese letzten Stunden auf Folegandros konnte ich noch in Ruhe genießen. Die Anlage ist wirklich sehr ruhig und diese fünf Tage inklusive An- und Abreise mit der Fähre haben mir sehr gut getan.
Zwischenzeitlich bekam ich Nachrichten von der Fährgesellschaft, dass sich die Abfahrt verzögern würde. Also packte ich gemütlich meine Sachen und begab mich zum Hafen. Und ja, das Wasser ist wirklich so blau wie auf den Bildern. Letztendlich kam die Fähre mit fast einer Dreiviertelstunde Verspätung im Hafen an.
Was mir schon auf der Herfahrt aufgefallen war: Es ist gar nicht so einfach, mit einem Motorrad auf einem schwankenden Schiff geradeaus zu fahren, um die Parkbuchten zu erreichen. Vielmehr fuhr ich wie besoffen Schlangenlinien.
Die Fahrt nach Piräus war dann wieder ziemlich unspektakulär, allerdings kamen wir mit einer guten Stunde Verspätung dort an.
Den Weg vom Hafen zum Hotel fand ich ziemlich leicht, denn vergangene Woche hatte ich mir gemerkt, in welches Loch ich hinein fahren muss, um direkt vor dem Hotel parken zu können.
Anmelden, Gepäck aufs Zimmer schaffen, eine ausgiebige Dusche nehmen – und ich war schon auf dem Weg zu dem Meeresfrüchte-Restaurant, das sich direkt neben dem Hotel befindet. Ein gegrillter Octopus mit Tzaziki und zwei Bierchen rundeten den Tag kulinarisch ab.
Morgen geht’s dann wieder auf die Piste, und ich bin gespannt, wie es sich nach dieser doch relativ langen Pause fährt. Frieren werde ich auf keinen Fall.